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Bis zum 31. März 2021 können sich Verlage um den Hessischen Verlagspreis bewerben. Der Preis wird jährlich vergeben und beinhaltet einen Hauptpreis, der mit 15.000 EUR sowie einen Sonderpreis, der mit 5.000 EUR dotiert ist.

Bewerben können sich alle konzernunabhängigen Verlage mit Firmensitz in Hessen, deren jährlicher Umsatz unter 2 Mio. Euro liegt.

Für den Hauptpreis bewertet werden die Verlagsstrategie und das Gesamtprogramm, nicht einzelne Bucherfolge oder bekannte Autoren. Für den Sonderpreis finden einzelne Komponenten eines Verlagsprogramms Beachtung.

Die Ausschreibung richtet sich an alle Verlagssparten wie Fachbuch & Wissenschaft, Kunst- & Regionalbuch sowie Belletristik, Lyrik & Sachbuch. Auch mit Geschäftsmodellen und Produkten, die nicht (nur) für das klassische Buch stehen, können sich Verlage bewerben.

Die Jury 2021:

  • Florian Balke, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurt am Main
  • Katharina Hesse, Stiftung Buchkunst, Frankfurt am Main
  • Björn Jager, Hessisches Literaturforum im Mousonturm e.V., Frankfurt am Main
  • Jutta Leimbert, Buchhandlung Vaternahm, Wiesbaden
  • Hans Sarkowicz, Hessischer Rundfunk, Frankfurt am Main
  • Ute Schwens, Deutsche Nationalbibliothek, Frankfurt am Main
  • Aljoscha Walser, Berater für Verlage und ihre Dienstleister, Dozent und Business Angel, Neu-Isenburg

„Herausragende Verlagsarbeit, die Zusammensetzung des Verlagsprogramms, die Buchproduktion, die Betreuung der Autoren – dafür gibt es kaum Beachtung in der Öffentlichkeit. Der Hessische Verlagspreis soll diese Lücke schließen.“

— Minister Boris Rhein anlässlich der Verleihung des ersten Hessischen Verlagspreises 2018

Über den Verlagspreis

Der Verlagspreis ist Teil einer Initiative zur Verlagsförderung des Landes Hessen und des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels Landesverband Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland e.V., und verfolgt das Ziel, die kulturelle Vielfalt der Verlage in Hessen zu würdigen, sie zu unterstützen und zu erhalten.

Außerdem sollen mit ihm die Verbreitung und der Vertrieb von Büchern gefördert und die komplexe und herausfordernde Verlagsarbeit in einer anspruchsvollen Phase sämtlicher Digitalisierungsaktivitäten in den Mittelpunkt gestellt werden.

Eine unabhängige Jury entscheidet über die Vergabe der beiden Preise, die im Rahmen einer Feierstunde von Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn verliehen werden.

Die Preisträger

2021
Hauptpreis: Frankfurter Verlagsanstalt, Frankfurt am Main
Sonderpreis: Furore Verlag, Kassel

2020
Hauptpreis: Verlag Vittorio Klostermann, Frankfurt am Main
Sonderpreis: gutleut verlag, Frankfurt am Main

2019
Hauptpreis: Schöffling & Co., Frankfurt am Main
Sonderpreis: Mabuse-Verlag, Frankfurt am Main

2018
Hauptpreis: Rotopol, Kassel
Gründer-Preis: Büchner-Verlag, Marburg