Zugangsbeschränkungen, Hygienevorschriften, Home-Office

Lockerungen ab Anfang März geplant

Die Corona-Regeln, die seit dem 23. Januar in Kraft sind, gelten vorerst bis zum 7. März. Dennoch planen die Landesregierungen der drei Bundesländer Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland noch vor der nächsten Bund-Länder-Konferenz am 3. März erste Schritte aus dem Lockdown ab Anfang März. Die wesentliche Änderung für den Einzelhandel: Termin-Shopping ist möglich.

Hessen: Ab 4. März könnte der Der Einzelhandel könnte wieder Kunden empfangen dürfen. Unter anderem mit dem Konzept „Click & Meet“ möchte die Landesregierung Bouffier flächendeckend ermöglichen, dass Kunden einzelne Beratungstermine für den persönlichen Einkauf vereinbaren können und dann einen „persönlichen Verkäufer“ im Geschäft oder Kaufhaus bekommen. Beschlossen werden sollen die Maßnahmen nach der Bund-Länder-Konferenz am 3. März. Die strengen Corona-Hygienevorschriften müssten selbstverständlich weiter befolgt werden.

Rheinland-Pfalz: Ab 1. März dürfen Einzelhändler nach vorheriger Terminvergabe Kunden einzeln oder mit Angehörigen des eigenen Hausstandes in ihre Räume lassen. Bei den Einzelterminen gilt die Maskenpflicht und die Pflicht zur Kontakterfassung. Wenn mehrere Einzeltermine in Folge an einem Tag vergeben werden, müssen dazwischen mindestens 15 Minuten für Hygienemaßnahmen und Lüften freigehalten werden.

Saarland: Ab 1. März dürfen unter den entsprechenden Hygienemaßnahmen und Einhaltung der vorgegebenen Abstandsregeln Ladengeschäfte des Einzelhandels wieder öffnen, wenn nach vorheriger Vereinbarung Einzeltermine vergeben werden (Termin-Shopping), bei denen höchstens einem Kunden/Kundin sowie einer weiteren Person aus dessen/deren Hausstand zeitgleich Zutritt gewährt wird.

Weiterhin gelten folgende Regelungen:

… in Hessen:

Das Anbieten von Abhol- und Lieferdiensten ist den für den Publikumsverkehr geschlossenen Verkaufsstätten ausdrücklich erlaubt.  Bestellungen können telefonisch, per E-Mail oder über ein Online-Angebot aufgenommen werden. Die Waren können abgeholt oder geliefert werden.

Eine Abholung von Waren darf nur erfolgen, wenn

  • sichergestellt ist, dass die Waren ohne Wartezeit zur Verfügung stehen oder die Warteplätze so gestaltet sind, dass ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen den Abholerinnen und Abholern gewährleistet werden kann,
  • geeignete Hygienemaßnahmen getroffen und überwacht werden sowie
  • Aushänge zu den erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen erfolgen.

Informationen der Hessischen Landesregierung für den Handel
Lesefassung der aktuellen Verordnung

… in Rheinland-Pfalz:

Abhol-, Liefer- und Bringdienste sind nach vorheriger Bestellung zulässig. Das heißt, Kund*innen können nach Bestellung Ware bei Ihnen abholen. Sie kann auch zu den Kunden nach Hause gebracht werden. In Wartesituationen vor den Geschäften oder auf Parkplätzen gilt die verschärfte Maskenpflicht.

Die aktuelle Verordnung für Rheinland-Pfalz mit Begründung und Auslegungshilfe

… im Saarland:

Abhol- und Lieferdienste sind erlaubt. Die Verordnung erlaubt ausdrücklich das Abholen von bestellten Waren: „Bei den Ladenlokalen ist die Erbringung der Dienstleistung oder des Werkes außerhalb des Ladenlokals weiterhin gestattet, da die Ansteckungsgefahr außerhalb des Ladenlokals erheblich vermindert ist. Werks- oder Dienstleistungen können auch im Wege von Abhol- und Lieferservicen mit entsprechender Terminvereinbarung durchgeführt werden.“

Die Verordnung vom 18. Februar 2021. Beachten Sie hier besonders Artikel 2, §§ 1 bis 7 mit den Bestimmungen, die den Handel betreffen.

Bitte halten Sie weiterhin zu Ihrer Behörde vor Ort Kontakt und erfragen Sie ggfs. verschärfte Bestimmungen in Ihrer Kommune.

Im öffentlichen Nahverkehr sowie beim Einkaufen gilt weiterhin eine verschärfte Maskenpflicht. Statt gewöhnlicher Alltagsmasken aus Stoff müssen sogenannte OP-Masken oder auch Masken der Standards KN95 oder FFP2 getragen werden. Dies bedeutet, dass Sie und Ihre Mitarbeiter*innen in den Buchhandlungen ebenfalls medizinische Masken tragen müssen.

Arbeitgeber sollen ihren Beschäftigten das Arbeiten im Homeoffice ermöglichen, sofern die Tätigkeiten es zulassen. Die Verordnung des Bundesarbeitsministers ermöglicht eine Einforderung von Mitarbeiter*innen, um wichtige Teile des Geschäftsbetriebs aufrecht zu erhalten, wenn Aufgaben nicht im Home-Office erledigt werden können.